Freitag, 5. September 2014

Sylt: Schön und gar nicht so weit weg

Bester Abschied vom Sommer.
Strand in Westerland.
Mit dem SH-Ticket ist Sylt von
Hamburg oder Kiel aus mit dem Zug gut erreichbar.
 Noch mal Sommergefühl:
Sand auf der Haut und
 unter den Füßen.
     Ebbe, wenig Wind und noch
einmal schön warm, aber nicht mehr heiß.

Donnerstag, 4. September 2014

Kleine Fluchten: Auf und davon (für einenTag)

 
"Mach' mein eigenes Ding, keine Last mit zu tragen
Der Trick ist atmen, die Antwort einfach nicht zu fragen
Endlich Laufen lernen
Endlich angefangen aufzuhören
Und heute bin ich aufgewacht,
Augen aufgemacht,
Sonnenstrahlen im Gesicht,
Halte die Welt an und bin auf und davon!"
singt Casper mit Huskys, Schnee und Lagerfeuer.













 
Das wird der Soundtrack für heute, aber für mich mit Sonne und Sand.
Ich bin dann mal weg und kümmere mich heute nur um mich!
 Und danke Lilo, die sich heute um den Rest kümmert.
 
 Der gesamte Soundtrack für den Tag geht dann so: 
 
Auf und davon/Casper
 
Heute lass' ich den Job
Gott ich hasse den Trott
Noch so'n paar Tage mehr, man ich schwör, dann platzt mir der Kopf
Immer nur funktionieren nach Regeln und Listen
Will in Mitten der Schnappschüsse mal das Leben erwischen
Und bin weg, weit weg, da wo dir Fehler verzeihbar sind
An den Ort, wo wir mit 16 dachten, wo wir mit 30 sind
Kein Ärger und Mist, denn als merkten wir's nicht
Alltag ist Treibsand, du steigst ab, je stärker du trittst
Immer nur lang leben von Mahnung zu Mahnung und Ratenabzahlung
Für ein Mal im Jahr 14 Tage Malle
Ich bin raus, kann schon nach dem Ende 'nen Anfang sehen
Ganz egal, wie lang' der Fall, solange die Landung steht
Vielleicht Saint Tropez
Vielleicht weit hinter den Bergen
Vielleicht nur Bielefeld, doch dort, wo noch Grinsen ‚was wert ist

Endlich Laufen lernen
Endlich angefangen aufzuhören
Und heute bin ich aufgewacht,
Augen aufgemacht,
Sonnenstrahlen im Gesicht,
Halte die Welt an und bin auf und davon
Auf und davon

Sie wollen immer nur mehr
Das Erfüllen ist schwer
Bin den Krach so gewohnt, für mich Stille nun leer
Kann und will das nicht mehr
In Fabrikhallen eingeschlossen,
Als wär' mir das Leben dort am Fließband vorbeigeschossen
Tag ein, Tag aus
Da rein, da raus
Unentwegtes Hundeleben
Ja, nein, brach aus
Hauptsache miete passt
Hauptsache Kitaplatz
Stotter das Leasing ab
Jeden Morgen von sieben an
Murmeltiertag leben
Zu Jesus beten
Treu zur Frau
Fleißig und produktiv
Ewig lebt der deutsche Traum
Bin ab heute raus
Zeit, um zu gehen
Soweit es mich trägt
Verbrannte Brücken leiten den Weg
Mach' mein eigenes Ding, keine Last mit zu tragen
Der Trick ist atmen, die Antwort einfach nicht zu fragen

Endlich Laufen lernen
Endlich angefangen aufzuhören
Und heute bin ich aufgewacht,
Augen aufgemacht,
Sonnenstrahlen im Gesicht,
Halte die Welt an und bin auf und davon
Auf und davon

Mittwoch, 3. September 2014

Das zweite Leben meiner TIGER-Tüte

Zu viel Plastik im Meer,
zu viel Müll überall.
Ich verzichte mittlerweile fast immer auf Tüten.
Manche Hersteller wie TIGER haben
auf biologisch abbaubare Tüten umgestellt.
Diese Tüte könnte kompostiert werden,
bekommt bei mir jetzt aber doch noch
ein anderes zweites Leben:
 
 Ich habe aus der alten Geschirrspülmaschinensalz-Verpackung
zwei Ringe und eine kleine Spindel ausgeschnitten.
  Die Tüte in Streifen schneiden.
  
 Die Tütenstreifen um die Kartonkreise wickeln,
am Rand aufschneiden und in der Mitte zusammenbinden.
Hier kann man sich die Schritte
Schöner Tütenpompon auf dem Balkon.

Frühtau

 Es ist wieder soweit:
Morgens gibt es Tau auf den Gräsern und Blättern.
Märchenhaft schön und schon ein wenig herbstlich.
 
 

Montag, 1. September 2014

Spontane Straßenkunst am Schrevenpark

Ärgerlich eigentlich:
Ein umgekippter Farbeimer am Schrevenpark.
Aber irgendwie auch hübsch.